Sonntag, 11. Februar 2007

Schaue ich heute in den Spiegel, so leuchtet mir eine knallrote Nase entgegen gemeinsam mit zwei aufgebrannten Backen und einer ebenso leuchtenden Stirn. Drei Stunden brunchen in der vollen Sonne waren dann doch zu lange fuer meine offensichtlich immer noch unangepasste Haut. Der Sommer ist nun endlich da. Seit drei Wochen ist das Wetter fantastisch, heiss und wenig windig. Das Meer ist warm genug zum Baden und dank des gigantischen Ausblicks von unseren neuen Wohnung aus, haben wir einen guten Einblick gekriegt, welche Wassersportarten in Wellington so praktiziert werden. Samstags gibts meistens eine kleine Segeltregatta und wenn der Wind ein wenig kraeftiger blaest, kreuzen Surfer hin und her auf der Bucht. Ich geniesse es sehr, morgens, nach dem Aufstehen auf die Wasseroberflaeche des Meeres zu schauen, um zu sehen, wie sich darin die Wolken spiegeln und die Sonnenstrahen reflektieren.


Blick aus dem Küchenfenster auf Evans Bay und Miramar Peaninsula


Anderer Blick auf Regatta in Evans Bay


Noch ein Blick mit Schiff


Seit einem Monat arbeite ich halbtags in der Jugendherberge Wellington an der Rezeption. Das macht meistens sogar Spaß. Nur wenn unsere 320 Betten ausgebucht sind und alle Gäste auf einmal an der Rezeption auftauchen und unglaubliche Wünsche haben, ist der Job stressig. Dann stelle ich immer wieder fest, dass ich gewisse Fähigkeiten, die in der Hotelbranche gefragt sind nicht oder nur schwach ausgebildet besitze. Dazu gehören: freundlich bleiben, egal wie doof der Gast oder seine Fragen sind, Dinge oberflächlich und fehlerhaft zu erledigen und Multitasking. Also, wenn ihr da nächste Mal wo eincheckt, dann denkt bitte dran, die Fragen, wo kann ich mein Auto parken und gut essen gehen erst dann zu stellen, wenn die nette Rezeptionistin den Zimmerschluessel bereits ausgehändigt hat und sich nicht mehr mit der Buchungsprozess rumschlagen muss... Die Deutschen sind übrigens besonders ungeduldig und den Spaniern muss man ihre Wünsche von den Augen ablesen, weil sie sich nicht trauen, Englisch zu sprechen.


Start Queen Charlotte Track


Einsamer Strand Queen Charlotte Track


Campingplatz Queen Charlotte Track


Kaffeepause Queen Charlotte Track


Sounds


Sound


Einsamer Steg


Es ist zwar schon lange her, aber ein bißchen will ich doch noch von unserem Urlaub auf der Südinsel erzählen. Die erste Woche haben wir fast komplett in den Malborough Sounds auf dem Queen Charlotte Track verbracht. Eigentlich sollten die 72km laut Touriinfo Wellington in 3 Tagen bewältigt werden, aber wir haben irgendwie 5 gebraucht und waren immer noch gut erledigt. Danach sind wir weitergefahren, über Nelson in die Golden Bay, die ganz im Nordwesten der Südinsel liegt. In dieser Gegend leben viele Künstler, Hippies und Aussteiger. Ein idealer Ort also, um sich zu entspannen und so sind wir erst einmal ein paar Tage auf dem Campingplatz abgehangen. Die restliche Zeit waren wir dann auch eher planlos und haben dabei wirklich tolle Sachen entdeckt, wie ihr auf den Fotos selbst sehen könnt.


Kerstin im Fahrtwind vor Picton


Frieder vor NPD-Tankstelle in Takaka


Anderer Einsamer Strand Golden Bay


Die Stäbe im Meer


Schilder


Straßenversteigerung in Collingwood


Dünne Bäume bei Farewell Spit


Kerstin und Kuh bei den dünnen Bäumen

2 Kommentare:

Kathrin hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Kathrin hat gesagt…

endlich nachschub... so ein blog muss man ja gelegentlich füttern.
ich finde, ihr habt's ganz schön schön in eurem fernen lande!