Samstag, 25. August 2007

Zum ersten Mal seit fast einem Jahr kehrten Frieder und ich Neuseeland fuer 2 Wochen den Ruecken zu und machten uns auf, eines der Nachbarlaender im Suedpazifik zu erkunden. Die Wahl fiel auf Fiji, nicht ohne Bedenken, weil es letztes Jahr im Dezember dort erst einen Militaerputsch gab, woraufhin Helen Clark dachte, alle Neusseelaender davor warnen zu muessen, die Ferien dort zu verbringen. Fiji ist nur 3 Flugstunden Richtung Norden von Neuseeland entfernt, ein Inselstaat, von dem man in Deutschland wenig hoert und ueber den man vielleicht nur weiss, dass dort "Die blaue Lagune" (1+2!) gedreht wurden. Uns war sehr nach weissen Sandstraenden und blauem Wasser, nachdem sich der neuseelaenische Winter im Juli als garstig herausstellte mit viel Regen, Wind und schlecht isolierten Haeuesern. Die groesste Ueberraschung bei unserer Ankunft war wahrscheinlich, dass Fiji viel mehr zu bieten hat als Palmen und Strand. Schon von oben bestaunten wir die gruene, bergige Landschaft und von unten dann die exotischen Blumen und Pflanzen, die uns auch auf den Kleidern und in den Haaren der Fijianer bunt entgegenleuchtenden. Die Freundlichkeit und Neugierde der Leute begleitete uns ebenso wie ein staendiges "Bula" (Hallo), das uns ueberall entgegegerufen wurde. In 14 Tagen sind wir einmal um die Hauptinsel gefahren, mit dem Bus, der in Fiji keine Fenster hat. Bei den Fahrten und den Stops haben wir immer wieder Leute kennengelernt, deren Einladungen und gute Tipps stark die Route unserer Reise bestimmten. So kam es, dass wir eine Fuehrung durch die einzige Goldmine des Landes bekamen und dazu gleich noch unsere erste Golfstunde auf dem fabrikeigenen Parcours. Und wir besichtigten eine Zuckerfabrik im Norden des Landes, wohin im Juli die schwer beladenen Lastwagen das von Hand geernete Zuckerrohr bringen, damit daraus Zucker fuer die EU gemacht werden kann. Natuerlich haben wir auch faul am Strand gelegen und sind stundenlang ueber und zwischen bunten Fischschwaermen und Korallen geschnorchelt. Und haben in Haengematten zwischen Palmen gehangen und den Saft von frischen Kokosnuessen probiert...Den Rest seht ihr auf den Fotos.


Sich anbahnendes Gewitter im Sabeto-Tal vor den schlafenden Riesen


Orchideen im Garten der schlafenden Riesen


Indo-Fidschianische Schulkinder, die zwar unbedingt wollen, dass wir sie fotografieren, denen es dann aber doch ein bisschen peinlich ist


Kerstin beim Golfen: Der erste Schlag


Frieder trifft erst beim zwanzigsten Versuch den Ball


Unser Fuehrer in der Zuckermuehle von Rakiraki


Frauen und Rugby-Feld vor dem Regierungsgebaeude in Fidschis Hauptstadt Suva


Weisser Strand vor Sigatoka


Markt in Lautoka


Auf der Gelaende der Emperor Goldmine in Vatukuola


Strandfoto in Nananu-i Ra fuer den Neckerman-Werbekatalog


Kerstins grosser Zeh am Strand