34 Kilos, soviel waren es am Ende, aber die Stewardess am Schalter hat sie, zu meiner grossen Erleichterung, ohne mit der Wimper zu zucken einfach durchgewunken. Das ist nun schon 4 Wochen her, 20 000km spaeter, 12 Stunden Zeitunterschied dazwischen und im Sommer! sitzen Frieder und ich in der Küche nach unserer ersten gemeinsamen Woche in Wellington.
Tja, und wie sich das so anfühlt, das Wieder-hier-sein, laesst sich eigentlich in einem Wort recht leicht beschreiben: gut. Nur für einen ganz kurzen Augenblick, ganz am Anfang, gleich nach unserer Ankunft kam uns Wellington wie eine unaufgeräumte Puppenstube vor. Das lag wohl daran, dass wir beide noch die 30 Stock hohen Highttech Hochhäuser mit den palmenumsäumten Swimmingpools von Singpur vor Augen hatten. Überhaupt sieht dort jede Strassenecke so aus wie der Potsdamer Platz in Berlin. Geniessen konnten wir das v.a. wegen der Gastfreundschaft von Bodo und seiner Freundin Victoria, die uns neben allerlei Sachen, die wir noch nie zuvor im Leben gegessen haben auch das Nachtleben von Singpur schmackhaft machten.
Von Malaysia haben wir eigentlich nur zwei Orte wirklich gesehen: den schönen weissen Sandstrand mit frechen Affen auf Pangkor Island und Chinatown in Melaka. Beides hat uns gut gefallen. Der Strand war super zum Entspannen und Abhängen und Melaka interessant mit einem ungewöhnlichen Mix aus europäischer und asiatischer Kultur. Aber um was sich eigentlich alles in Malaysia dreht, ist das Essen. Frieders top favorite war eindeutig ikan bakkar, ein dick in Chillipaste eingeriebener und gegrillter Fisch, der eine Stunde zuvor noch im Meer geschwommen ist. Und ich fand die Tom Yam Suppen besonders gelungen, sauer und würzig mit unbekannten Kräutern.
Wir denken oft und viel an euch und an die gemeisame Zeit in Deutschland.
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